BDS und BVMU fordern faire und gleichmäßige Entlastung – KMU und Selbständige dürfen nicht benachteiligt werden
Wir kritisieren die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zur Entlastung der Bürger angesichts steigender Spritpreise scharf. Die derzeit vorgesehenen Maßnahmen führen in der Praxis nicht nur zu einer einseitigen Belastung der Unternehmen, sondern lassen insbesondere Selbständige in Sachen Entlastung erneut außen vor.
Anlass unserer Kritik sind die aktuellen Beschlüsse zur Arbeitnehmerentlastung, da die staatlich angekündigten Entlastungen faktisch auf die Arbeitgeber abgewälzt und somit gerade kleine und mittelständische Unternehmen benachteiligen werden.
Wenn politische Entlastungspakete verkündet werden, darf die Finanzierung nicht stillschweigend den Betrieben überlassen werden.
Viele Unternehmen befinden sich aufgrund vermehrt mittelstandsfeindlicher politischer Beschlüsse ohnehin in einer wirtschaftlich angespannten Situation und sind schlicht nicht in der Lage, zusätzliche finanzielle Leistungen zu tragen.
Kritik an unausgewogener Entlastungspolitik
Besonders kritisch bewerten wir, dass Selbständige bei den aktuellen Maßnahmen, wie schon zu Zeiten der „Corona-Prämie“, unberücksichtigt bleiben. Dass eine zentrale Säule unserer Wirtschaft systematisch von Entlastungen ausgeschlossen wird, ist absolut inakzeptabel.
Wir fordern daher eine grundlegende Nachbesserung der Maßnahmen: Entlastungen müssten direkt, transparent und gleichmäßig durch staatliche Mittel erfolgen, anstatt indirekt auf die Betriebe übertragen zu werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass sowohl Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbständige gleichermaßen profitieren.
Daher unser Appell an die Bundesregierung, die Perspektive der Unternehmen stärker in politische Entscheidungen einzubeziehen und tragfähige Lösungen zu entwickeln, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder zu stärken, anstatt ihn zusätzlich zu belasten.
Forderung von BDS und BVMU:
Wir fordern daher eine grundlegende Nachbesserung der aktuellen Maßnahmen:
Entlastungen müssen direkt, transparent und gleichmäßig durch staatliche Mittel erfolgen, anstatt indirekt auf die Betriebe übertragen zu werden.
Nur so kann sichergestellt werden, dass kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbständige nicht einseitig belastet werden, sondern gleichermaßen von politischen Entscheidungen profitieren.
Der BDS und die BVMU appellieren an die Bundesregierung, die Perspektive der Unternehmen stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen und tragfähige Lösungen zu entwickeln, die den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärken.
Ihre BDS-Redaktion