HARTMUT KOSCHYK Stabilitätsmechanismus dient der Krisenprävention


Hartmut Koschyk MdB ist seit Beginn dieser LegislaturperiodeParlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerder Finanzen und damit an vorderster Front, wennes darum geht, Griechenland und andere Länder der Eurozone vorder Pleite zu bewahren. Mit einem eindringlichen Appell an dendeutschen Mittelstand warb Hartmut Koschyk in einem Gesprächmit BDS-Vizepräsident Hans-Peter Murmann und HauptgeschäftsführerJoachim Schäfer für die Griechenlandpolitik derBundesregierung und seines Ministeriums. Wenn Griechenlandseine Hausaufgaben mache, könne es bereits mittelfristig wiederPrimärüberschüsse erzielen, so die Einschätzung des CSU-Politikers.Länder in Asien und Lateinamerika hätten vor zwanzigbeziehungsweise zehn Jahren bewiesen, dass man sich auch unterharten Auflagen aus der Finanzkrise im wahrsten Sinne desWortes „herausarbeiten“ könne. Allerdings gelte es, die Eigenanstrengungender Griechen einzufordern, gleichzeitig aber auchSolidarität mit dem Land zu üben. Deshalb habe man eine Delegationaus dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Bundesverbandder Deutschen Industrie nach Griechenland entsandt, umauszuloten, wie man durch ein zielorientiertes Engagement derdeutschen Wirtschaft, durch Investitionen und wachstumsförderndeMaßnahmen den Hellenen helfen könne, „wieder auf dieFüße zu kommen“. Der Parlamentarische Staatssekretär HartmutKoschyk widersprach in diesem Zusammenhang dem Chef derCommerzbank, Martin Blessing, der sich für eine UmschuldungGriechenlands ausgesprochen hatte.Er erinnerte in seinen Ausführungen an die Situation inDeutschland vor fünf Jahren. Seinerzeit sei das Land Schlusslichtbeim Wirtschaftswachstum in Europa gewesen. Heute sei mandurch eine kluge Politik Spitzenreiter in der EU. „Deutschland istdas beste Beispiel dafür, dass man Wachstum und Schuldenabbaumiteinander klug verbinden kann“, so Koschyk.
 
dsmagazin 07-08/ 2011
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